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Probleme heute


Ausbau der Bundesfernstraßen in Oberschwaben bis 2009

Ausbau der Bundesfernstraßen bis 2009

 

Geplanter Ausbau der Bundesfernstraßen in Oberschwaben bis 2035

Geplanter Ausbau der Bundesfernstraßen
bis 2035

 

Planungen laut Bundesverkehrswegeplan 2003
Projekte laut Bundesverkehrswegeplan 2003

Die Bundesstraße 30 genügt schon lange nicht mehr den Anforderungen an ein modernes, sicheres und leistungsfähiges Straßennetz. Zu großen Teilen stammen die Ausbaustandards aus den 1960er und 70er Jahren mit entsprechend uneinheitlicher Streckencharakteristik. Nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN) ist sie alleine aufgrund der Ortsdurchfahrten "nicht vertretbar." Aus fachlicher Sicht ist sie sowohl nach dem Highway Capacity Manual 2000 (HCM 2000), als auch dem Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) abschnittsweise überlastet. Dies betrifft insbesondere Ortsdurchfahrten.

 
Die B 30 ist derzeit sowohl von Ravensburg bis Friedrichshafen, aber auch von Baindt bis Biberach einerseits nicht in der Lage das Verkehrsaufkommen effizient zu bewältigen, andererseits wird die Bevölkerung in den zahlreichen Ortsdurchfahrten unnötig mit den negativen Folgen des hohen, sehr hohen bis herausragenden Verkehrsaufkommens belastet. Dies betrifft auf dem Abschnitt Baindt - Biberach insbesondere den Schwerverkehr.

 

Dabei sind Ortsdurchfahrten auf oberzentralen Verbindungen besonders problematisch und nach den Richtlinien für integrierte Netzgestaltung "nicht vertretbar." Nach dem Stand der Technik sollten sie ortsdurchfahrtsfrei sein. Dies ist in Deutschland fast überall der Fall, bis auf wenige Ausnahmen. Vor allem Ortsdurchfahrten führen zu einem deutlichen Bruch in der Streckencharakteristik mit den bekannten Folgen, wie vermehrte Unfälle. Vor allem auf oberzentralen Verbindungen führen Ortsdurchfahrten zu deutlichen Nutzungskonflikten. So ist in den Ortsdurchfahrten der B 30 die Aufenthaltsfunktion ausgeschlossen. Die Funktionen sind deshalb getrennt, die Funktionsüberlagerung ist problematisch, es treten meist schwerwiegende Konflikte auf, die sich nur mit besonders hohem Aufwand befriedigen lassen. Zudem werden Erreichbarkeitsdefizite verschärft.

 
Hinzu kommen ökonomische, wie auch ökologische Schäden.

 

Weitere Informationen
Richtlinien für integrierte Netzgestaltung (RIN)
Einführung der RIN als verbindliche Vorschrift für die Bundesfernstraßen
Highway Capacity Manual 2000 (HCM 2000)
Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS)
Einführung des HBS als verbindliche Vorschrift für die Bundesfernstraßen

 


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